Olivia Maurel wurde 1991 durch eine Leihmutter in den USA zur Welt gebracht und führt auf den ersten Blick mit ihrem Mann und ihren drei Kindern ein schönes Leben zwischen Florida und der Côte d’Azur. Mit ihrem Buch «Wo bist du, Mama? Die Wahrheit über Leihmutterschaft» will sie ihre Geschichte erzählen, aber auch für die politischen, philosophischen und religiösen Fragen sensibilisieren, die sich bei einer Leihmutterschaft stellen. Olivia Maurel sieht die Leihmutterschaft als Versachlichung des weiblichen Körpers und als Kauf eines Kindes durch einen Vertrag, durch den das Kind in ein Konsumobjekt umgewandelt wird.
Als Aktivistin gegen Leihmutterschaft trat sie bereits bei den Vereinten Nationen in Genf und New York auf sowie in den Parlamenten Kroatiens, Tschechiens, der Slowakei und Österreichs. Darüber hinaus sprach sie auf internationalen Konferenzen zum Thema Frauen- und Kinderhandel im Vatikan, in Tirana und in Peru. Dabei verurteilt sie nicht die Menschen, die sich für diese Methode entschieden haben, sondern Regierungen, die diesen Markt wachsen lassen, ohne die Kinder und Mütter zu schützen. Sie ist überzeugt, dass die Leihmutterschaft die Würde der Frauen und das Wohl des Kindes verletzt. Deshalb kämpft sie für die weltweite Abschaffung.
In viele Sprachen übersetzt
Olivia Maurel hat ihr Leben lang darunter gelitten. Sie fühlte, dass sie in ihrer Familie keinen wirklichen Platz hat. Spürte grosse Verlustängste gegenüber ihren Eltern. Sie litt unter Alpträumen und Depressionen. Denn ihre Eltern erzählten ihr nichts über ihre Entstehung. Sie hat Vermutungen, recherchiert, aber erst mit 30 Jahren erfährt sie mittels einem DNS-Test die Wahrheit.
Der Titel ist innerhalb von etwa einem Jahr bereits auf Französisch, Spanisch, Niederländisch, Slowakisch und Deutsch erschienen und wird bald auch auf Englisch veröffentlicht.
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